Frank Kirschgens, Camera Acting, Berlin Mitte 06.12.2014

Bei der Vorstellung im Stuhl hat man mir wieder angemerkt, dass mir die Kamera überhaupt nichts ausmacht. Interessant war auch, ich war in der zwar kleinen Gruppe, der Lebendigste. Das kam gut. Frank Kirschgen hat gesagt die Lebendigkeit sollte ich mir auch bewahren

Ich darf und muss wieder sagen, wenn ich lache, lässig und locker bin – also nicht so kontrolliert, dann wirke ich. Wenn man lacht, offen ist und zulässt tut man sich und seinen Mitmenschen etwas Gutes. Es kann etwas entstehen. Dies sollte man einfach öfter bewusst einsetzen und kultivieren.

Beeindruckend. Man braucht sich einfach nur wo hinstellen und präsent sein und strahlen. Mehr braucht man nicht. Dann wirken die Menschen schon… Dies habe ich vereinzelt bei ein paar Mitspielern gesehen. Das ist ein großes Asset

Ich sollte unbedingt aufhören mit meinen Augen umherzuschweifen und mir meiner Gesten besser bewusst sein. Ich sollte mir dessen bewußt sein und das auch bewußt einsetzen und ausstellen. Ich soll und darf es aber auch nicht komplett ausschalten, da dies auf der anderen Seite auch Lebendigkeit ausmacht

Einen Text lernen in kurzer Zeit ist schon eine Herausforderung. Man sieht das auch in der Gruppe, die sich teilweise schwer tut. Man merkt aber auch, dass das eine Übungssache ist und es Techniken gibt

Hilfreich beim Lernen ist Körpereinsatz, dadurch merkt man sich das sehr gut.

Dann auch noch den Text Satzweise und Passagenweise mit einem Partner durchspielen bzw rezitieren.

Den Text auch in verschiedenen Haltungen durchspielen. Ich habe es zum Beispiel intellektuell weltfremd spielen sollen. Oder einmal verträumt, verliebt, voller Wut und so weiter. Dadurch spielt man mit dem Text und der Text wird schneller körperlich.